Wie sicher ist dein Kind am Wasser? Wichtige Tipps für Eltern

Lesedauer 3 Minuten

Du passt immer auf dein Kind auf – besonders am Wasser. Aber ein einziger Moment der Ablenkung kann alles verändern. Stell dir vor, du bist am See. Dein Kind spielt am Ufer, du bist nur wenige Meter entfernt. Du schaust kurz auf dein Handy, wendest dich deiner Tasche zu – nur für eine Sekunde. Als du wieder hinsiehst, ist dein Kind verschwunden. Kein Schrei, kein Strampeln – Ertrinken passiert lautlos und schneller, als man denkt. Viele Eltern glauben, dass ihre Aufmerksamkeit ausreicht. Aber niemand kann sein Kind jede Sekunde im Auge behalten.

In diesem Artikel erfährst du, warum Beaufsichtigung allein nicht ausreicht – und wie du dein Kind wirklich schützen kannst.

Stille Gefahr – Ertrinken passiert leise und schneller, als du denkst

❌ „Ich bin immer wachsam!“
❌ „Ich lasse mein Kind nicht aus den Augen!“
❌ „Ich bin eine verantwortungsbewusste Mutter/ein aufmerksamer Vater!“

Natürlich bist du das! Aber selbst die besten Eltern können nicht in jeder Sekunde voll konzentriert sein. Es reicht eine Ablenkung – ein Handy vibriert, das Geschwisterkind ruft, oder jemand fragt nach Sonnencreme.

Fakt: 90 % aller Kinder, die ertrinken, waren gerade mal 5 Meter von einem Erwachsenen entfernt!

Sicherheit & Spaß im Wasser – So lernt dein Kind spielerisch schwimmen

Kann ich meinem Kind Sicherheit und Spaß vermitteln? Schwimmen zu lernen ist mehr als nur eine Fertigkeit, es gibt deinem Kind Selbstvertrauen, Freude und vor allem Sicherheit im Wasser. Wer schwimmen kann, ist nicht nur geschützt, sondern erlebt Wasser als etwas Positives, anstatt Angst davor zu haben. Wenn dein Kind schwimmen kann, kannst du ihm auch den Zugang zu vielen Wassersportarten ermöglichen.

Hier zeige ich dir drei einfache Möglichkeiten, wie du deinem Kind beim Schwimmenlernen helfen und dabei auch noch Spaß haben kannst:

1. Wassergewöhnung: Der erste Schritt zur Sicherheit im Wasser

  • Schon Babys und Kleinkinder profitieren von regelmäßigem Wasserkontakt – sei es in der Badewanne, im Planschbecken oder beim ersten Besuch im Schwimmbad.
  • Lass dein Kind spielerisch spritzen, pusten oder sich treiben – so entwickelt es ganz natürlich eine positive Beziehung zum Wasser.
  • In der Badewanne kann dein Kind mit deiner Aufsicht schon erste Tauchübungen machen, ja wahrscheinlich wird dein Badezimmer danach etwas geflutet sein…

2. Schwimmkurse für Kinder – Ab wann und warum sie so wichtig sind

  • Ein qualifizierter Schwimmkurs gibt deinem Kind die besten Voraussetzungen, um das Schwimmen sicher zu erlernen.
  • Oftmals werden auch Eltern/Kind Schwimmkurse angeboten. In einigen Schwimmschulen wird auch das Thema Wassergewöhnung vermittelt.
  • Ein guter Schwimmlehrer:in sorgt für die richtige Technik und gezielte Übungen, sodass dein Kind nicht nur über Wasser bleibt, sondern sich souverän bewegen kann.
  • Manchmal ist ein kindgerechter, spielerischer Kurs besser, als striktes Erlernen einer Schwimmtechnik!

3. Eltern als Vorbild: Wie du dein Kind motivierst, schwimmen zu lernen

  • Kinder lernen am besten durch Nachahmung – wenn du selbst mit Freude ins Wasser gehst, wird dein Kind sich sicherer fühlen.
  • Gemeinsame Familienzeit im Schwimmbad oder am See bietet die perfekte Gelegenheit, um Schwimmen spielerisch zu üben.
  • Neben dem Schwimmkurs noch zusätzlich die Übungen wiederholen, auch dies ist eine Möglichkeit, dein Kind beim Schwimmen lernen zu begleiten.
  • Kinder lieben „Challenges: „Wer kann länger unter Wasser bleiben“ oder „wer taucht den Gegenstand zuerst hoch“ oder „wer kann sich wie eine Schlange im Wasser vorwärts bewegen“. Alles Möglichkeiten um deinem Kind spielerische Anreize zu geben.

Schwimmen lernen rettet Leben – Warum du dir Zeit dafür nehmen solltest

Ja, der Familienalltag ist oft stressig. Zwischen Arbeit, Haushalt, Job und Terminen bleibt manchmal kaum Zeit für Extras. Aber genau hier liegt die Gefahr: Schwimmen lernen ist kein „nice to have“, sondern eine überlebenswichtige Fähigkeit.

Nimm dir bewusst Zeit, um dein Kind ans Wasser zu gewöhnen. Sei geduldig, bleib dran – auch wenn es mal Rückschritte gibt. Dein Kind braucht dich als Vorbild! Wenn es sieht, dass du mit Freude und Ruhe ins Wasser gehst, wird es selbst Vertrauen entwickeln.

Vielleicht bedeutet das, einmal pro Woche gemeinsam ins Schwimmbad zu gehen oder kleine Übungen im Sommerurlaub einzubauen. Es geht nicht darum, dein Kind sofort zum perfekten Schwimmer zu machen, sondern darum, ihm Schritt für Schritt Sicherheit zu geben.

 Jede Minute, die du in die Schwimmfähigkeit deines Kindes investierst, ist eine Minute für seine Sicherheit – und für euer gemeinsames Glück im Wasser.

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