Die ersten Schritte beim Schwimmen

Freude

Die meisten Kinder lieben Wasser. Dabei gehen sie in ihren eigenen Schritten mit Neugier und Mut an das Element heran. Der Spaß und die Freude sollten bei dir und deinem Kind immer im Vordergrund stehen. Wichtig ist es, dabei auf die Impulse deines Kindes zu hören, denn je vertrauter es sich mit dem Wasser fühlt, desto mutiger wird es.

Wassergewöhnung

ist die Basis des Schwimmens. Egal ob wasserscheu oder wasserbegeistert: In der Wassergewöhnung geht es darum das Element Wasser kennenzulernen. Die Kinder sollen mehr Vertrauen in das Wasser bekommen. Ziel der Wassergewöhung ist es, sich sicherer zu bewegen und komplett untertauchen zu können.

Schritt für Schritt

die Grundlagen des Schwimmens erlernen. Dabei werden die Atmung, das Schweben, das Gleiten und das Antreiben in Übungen spielerisch vorgestellt – vom Einfachen zum Schweren.

Zuhause

In der Badewanne oder unter der Dusche können schon die ersten Erfahrungen mit dem Element Wasser gemacht werden. Am meisten macht es Freude, wenn du gemeinsam mit deinem Kind das Wasser entdeckst.

Grundlagen schaffen heißt, Ängste abbauen.

Die Wassergewöhnung ist der Grundstein, damit aus den Anfänger:innen gute und wendige Schwimmer:innen werden. Ohne die Grundlagen wie die Atmung, das Schweben, das Gleiten oder das Antreiben ist das Schwimmen im Wasser unmöglich.

Kennst du dazu schon meine vier Experten? Sie erklären euch, wie der blubbernde Fisch so ATMEN und die Qualle so SCHWEBEN kann, der Pinguin ein Meister im GLEITEN ist und der Frosch sich fast mühelos ANTREIBEN kann.

Blub blub blub, wie ein fisch problemlos

im Wasser atmen.

Auch ich als Fisch brauche Sauerstoff um im Wasser zu leben. Ich kann jedoch im Gegensatz zu dir nur unter Wasser atmen, da ich Kiemen habe. Du darfst das Ein-und Ausatmen jedoch üben. Bevor wir uns an das Atmen machen, ist es gut, wenn du dich traust dein Gesicht ins Wasser zu stecken. Dabei helfen dir die Übungen wie das Blubbern oder Fische hören. Das Atmen im Wasser erfolgt immer über den Mund. Du atmest dabei aktiv aus, um die gesamte Luft, die sich in den Lungen befindet entweichen zu lassen, um danach über Wasser wieder einatmen zu können.

ich fühle mich so schwerelos

und schwebe im Wasser.

Am liebsten bewege ich mich als Qualle mit dem Rückstoßprinzip vorwärts, indem ich meinen Schirm rhythmisch zusammenziehe und das Wasser dabei herauspresse. Allerdings bin ich dermaßen langsam im Schwimmen, dass es viel einfacher und energiesparender ist, wenn ich mich treiben lasse. Auch du kannst immer Wasser schweben. Bei dir sind die Positionen des Kopfes, der Arme und Beine noch dazu von Bedeutung. Traust du dich deine ausgebreiteten Arme in Bauch- oder Rückenlage zu halten, bist du gleich die beste Freundin der Qualle – nämlich der Seestern.

Schwups mit einem schwung

gleite ich durch das Wasser.

Gleiten ist das was ich als Pinguin verständlicherweise am besten kann. Mein torpedoartiger Körperbau hilft mir dabei, durch das Wasser zu fliegen. Natürlich bewege ich meine Flossen durch kräftiges Auf- und aAb um schnell vorwärts zu kommen. Auch du kannst eine strömungsgünstige Position im Wasser einnehmen. Indem du beim Gleiten, in Bauch- oder Rückenlage, deine Arme über den Kopf streckst und dich deine Eltern durch das Wasser ziehen oder du dich vom Rand abstößt. In Rückenlage sind deine Ohren im Wasser und in Bauchlage dein Gesicht.

Um Vorwärts zu kommen stosse ich mich

kräftig ab und treibe

Wusstest du, dass ich ein guter Schwimmer bin. Im Wasser ziehe ich beide Hinterbeine gleichzeitig an und strecken sie anschließend nach hinten. Beim Schwimmen sind die Vorderbeine an meinen Körper gelegt. Meine großflächigen Schwimmhäute an den Hinterbeinen erhöhen durch den größeren Widerstand meine Schwimmeffizienz. Cool – oder! Du kannst in der Gleitposition deine ersten Schwimm-bzw. Antriebsbewegungen frei gestalten. Bestimmt kennt ihr, liebe Eltern, das «Hundeln». Dabei kann dein Kind in Rückenlage mit den Händen auf- und niederpaddeln, meist verbunden mit einem Wechselschlag der Beine. Auch kreisförmige Bewegungen der Arme in Bauch – oder Rückenlage sind als Antrieb möglich.

FAQ

Häufige Fragen von Eltern

In meinen Kursen lerne ich die Vielfalt von wasserscheuen und wasserbegeisterten Kindern kennen. Jedes Kind kann schwimmen lernen, nur nicht jedes gleich schnell.

Wann sollte ein Kind schwimmen lernen?

Die Wassergewöhnung unter fünf Jahren ist ein guter Anfang: Damit euer Kind Spaß im Wasser entwickelt und möglichst angstfrei mit dem Wasser umgeht, ist eine regelmäßige Wassergewöhnung ab dem dritten Lebensjahr wichtiger als ein früher Babyschwimmkurs. Ihr könnt aber schon Zuhause in der Badewanne anfangen. Gemeinsam könnt ihr Eltern euer Kind dazu animieren und euch zum Beispiel, wie ein Fisch unter Wasser zu unterhalten. Für weitere Ideen helfen meine Übungen.

Mein Kind ist so wasserscheu. Was kann ich tun?

Kinder lernen am meisten von ihren Vorbildern. Somit seid ihr Eltern in der Rolle euer Kind behutsam und langsam an das Wasser zu gewöhnen. Mama und Papa sollten ihren Nachwuchs regelmäßig mit ins Schwimmbad nehmen oder Zuhause in der Badewanne an das Wasser gewöhnen.

Wie schaffe ich es, dass mein Kind taucht?

Mit kleinen Schritten kann ängstlichen Kindern, die Scheu vor dem Wasser im Gesicht genommen werden. Eine erste Übung ist das spielerische Blubbern ins Wasser. Dabei wird mit dem Mund ins Wasser gepustet. Zuhause bei der Morgen-oder Abendroutine kann sich Wasser ins Gesicht gespritzt werden. Sobald das Kind spürt, dass das Wasser im Gesicht nicht mehr unangenehm ist, wird es immer mutiger, bis am Ende der Kopf unter Wasser ist. Ach ja, Nase Zuhalten braucht es nicht mehr!

Für wen sind die Übungen gemacht?

Für alle Eltern, die ein wasserscheues oder wasserbegeistertes Kind haben und die möchten, dass ihr Kind mit den elementaren Grundlagen des Schwimmens wie, Atmen, Schweben, Gleiten und Antreiben – ins Anfänger- oder Aufbauschwimmen, starten.

Was versteht man unter spielerischer Wassergewöhnung?

Es ist mir wichtig, dass ihr Eltern mit eurem Kind gemeinsam das Wasser entdeckt. Dabei möchte ich euch mit meinen Anleitungen spielerisch mit den Eigenschaften des Wassers, wie Temperatur, Druck, Auftrieb und Wasserwiderstand, vertraut machen. Die Angst vor dem Wasser abzubauen und den vielfältigen Umgang mit dem Wasser zu erlernen. Wichtige Ziele der Wassergewöhnung sind: sich sicherer im Wasser zu bewegen und komplett untertauchen zu können.

Erlerne spielerisch und ohne Angst, die elementaren Bausteine des Schwimmens

Entdecke die passende Übung für mehr Freude im Wasser.