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Druck raus: So begleitest du dein Kind beim Schwimmenlernen
Zwischen Angst, Ehrgeiz und Unsicherheit: Was Eltern oft beschäftigt
Schwimmenlernen ist ein wichtiger Meilenstein. Doch gerade dieser Lernprozess löst bei vielen Eltern gemischte Gefühle aus. Sie empfinden Freude und Stolz, aber auch Sorgen, Unsicherheit und Leistungsdruck.
„Warum hat mein Kind noch Angst?“, „Alle anderen schwimmen schon …“ Solche Gedanken sind ganz normal: „Heute machst du gar nicht beim Schwimmkurs mit“, „Wir sind hier, um etwas zu lernen, und du machst Quatsch“. Das sind Aussagen, die ich immer wieder in meinen Kursen höre und sie können jedoch den Lernprozess belasten – vor allem für dein Kind.
Typische Elternfragen beim Schwimmenlernen
- Was, wenn mein Kind im Kurs blockiert?
- Warum macht mein Kind keine Fortschritte – obwohl es vorher Spaß hatte?
- Mache ich etwas falsch?
- Soll ich motivieren oder einfach abwarten?
Der Schlüssel liegt darin, emotional präsent zu sein und dein Kind ohne Erwartungsdruck zu begleiten. Oftmals wissen Eltern nicht, wie der Tag im Kindergarten oder in der Schule war. Was dort vorgefallen ist.
Willst du das dein Kind schwimmen lernt?
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Kurze Videos und Schritt für Schritt Anleitungen helfen dir dabei.
5 Tipps, wie du dein Kind liebevoll und unterstützend begleitest
1. Zuhören statt pushen
Kinder brauchen Raum, ihre Gefühle zu äußern. Auch Angst darf sein – sie ist ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Nimm Sorgen ernst, ohne sie wegzuwischen.
2. Kleine Fortschritte feiern
Auch scheinbar „kleine“ Dinge wie ein Sprung ins Wasser oder das erste Schweben ohne Hilfe sind große Schritte. Lob ist wichtig – nicht für Leistung, sondern für Mut.
3. Mitspielen statt kontrollieren
Wenn dein Kind spürt, dass du selbst entspannt bist, überträgt sich das. Gemeinsames Plantschen oder spielerisches Üben stärkt eure Bindung und senkt den Druck.
4. Vertrauen statt Vergleich
Jedes Kind hat sein Tempo. Der Vergleich mit anderen Kindern oder „Was sollte mein Kind mit 5 können?“ baut nur Stress auf – vermeide das bewusst.
5. Geduld und Gelassenheit
Lernen verläuft nicht linear – Rückschritte sind normal. Wichtig ist, dranzubleiben, ohne zu drängen. Gelassenheit ist oft die beste Unterstützung.
Was Kinder beim Schwimmenlernen wirklich brauchen
Kinder brauchen Sicherheit – emotional und körperlich. Das bedeutet:
- Verlässliche Begleitung statt wechselnder Bezugspersonen
- Wiederholungen und Rituale: Gleichbleibende Abläufe geben Halt
- Freiraum für eigene Entscheidungen: z. B. ob mit oder ohne Schwimmhilfe
Das Ziel ist nicht nur das Schwimmen – sondern die Freude am Wasser.
Häufige Elternfehler – und wie du sie vermeidest
❌ Gut gemeintes Lob kann Druck erzeugen: „Du bist schon groß, das musst du können“ erzeugt beispielsweise Leistungsdruck.
❌ Zwang zum Kurs: Kinder, die (noch) nicht bereit sind, brauchen Vorbereitung statt Überforderung.
❌ Verunsicherung durch Vergleich: Jedes Kind ist einzigartig, auch im Wasser.
Beispiel aus der Praxis: Als Mia plötzlich nicht mehr wollte…
Mia (5) liebte das Wasser – bis sie plötzlich nicht mehr ins Becken wollte. Ihre Mutter war ratlos. Ich riet: Pause statt Druck. Nach zwei Wochen durfte Mia erst wieder mit Mama planschen – ohne Kurs. Heute schwimmt sie stolz durchs Becken. Was half? Vertrauen, Geduld und Raum zum Wiederfinden.




