Schwimmen lernen im Einzelunterricht – Wann Privatstunden für Kinder sinnvoll sind

Lesedauer 3 Minuten

„Mein Kind fühlt sich im Gruppenkurs nicht wohl. Lernt es dort überhaupt etwas?“ – Diese Frage höre ich immer wieder von Eltern. Während manche Kinder den Trubel einer Schwimmgruppe lieben, ziehen sich andere zurück, trauen sich nicht ins Wasser oder machen kaum Fortschritte. Genau dann kommt oft der Gedanke auf: „Wäre Einzelunterricht vielleicht besser für mein Kind?“
In diesem Beitrag erfährst du, wann Privatunterricht beim Schwimmenlernen eine gute Alternative ist, welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind und worauf du achten solltest, wenn du dich für diesen Weg entscheidest.

Wann ist Einzelunterricht zum Schwimmenlernen sinnvoll?

Nicht alle Kinder lernen gleich schnell. Während einige in Gruppen aufblühen, benötigen andere eine ruhigere Umgebung oder mehr persönliche Zuwendung. In solchen Fällen kann Einzelunterricht eine gute Lösung sein.

  • dein Kind im Gruppenkurs überfordert oder gelangweilt ist
  • es große Angst vor Wasser oder neuen Übungen hat
  • es bisher kaum Fortschritte gemacht hat
  • du eine intensivere Betreuung wünschst, z. B. bei motorischen oder sozialen Besonderheiten

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Vorteile von Privatunterricht beim Schwimmen

  1. Individuelle Betreuung
    Der Schwimmlehrer:in konzentriert sich ausschließlich auf dein Kind. Dadurch können Lerntempo, Übungen und Pausen optimal angepasst werden.
  2. Schnellere Fortschritte: Viele Kinder machen im Einzelunterricht sichtbare Fortschritte in kürzerer Zeit, da keine Wartezeiten entstehen und gezielt an Schwächen gearbeitet werden kann.
  3. Sicherer Umgang mit Ängsten: Ein erfahrener Lehrer:in kann besonders gut auf Unsicherheiten eingehen und deinem Kind helfen, Vertrauen ins Wasser zu gewinnen.
  4. Flexible Terminwahl: Einzelstunden lassen sich oft besser an den Familienalltag anpassen als festgelegte Gruppenkurse.

Mögliche Nachteile im Vergleich zum Gruppenkurs

  • Kostenintensiver: Privatunterricht ist teurer als ein Platz im Gruppenkurs – die Investition lohnt sich aber oft durch den individuellen Lernerfolg.
  • Begrenzte Verfügbarkeit: Gerade in beliebten Schwimmschulen gibt es oft Wartelisten für Einzelstunden
  • Weniger Gruppendynamik: Kinder profitieren in der Gruppe auch vom sozialen Lernen – Einzelunterricht bietet dafür weniger Raum.

Wie viele Einzelstunden braucht ein Kind?

Die Antwort hängt stark vom jeweiligen Kind ab. Einige Kinder benötigen nur wenige Stunden, um Sicherheit zu gewinnen und anschließend in einen Gruppenkurs zu wechseln. Andere wiederum profitieren längerfristig vom Einzelsetting.
Tipp: Sprich mit dem Schwimmlehrer:in über eine individuelle Einschätzung. Manchmal sind bereits nach drei bis fünf Stunden deutliche Fortschritte sichtbar.

💬 Was sagen andere Eltern?

In vielen Gesprächen berichten Eltern, dass ihre Kinder im Einzelunterricht mutiger wurden oder Schwimmtechniken schneller erlernten – insbesondere, wenn sie zuvor im Gruppenkurs kaum mitgemacht hatten. Einzelstunden werden häufig gewählt, wenn sich Kinder nicht wohlfühlen oder besondere Unterstützung benötigen.

📝 Tipps für die Suche nach passendem Einzelunterricht

  • Frage bei lokalen Schwimmschulen oder privaten Anbietern nach freien Kapazitäten.
  • Achte dabei auf eine ruhige Atmosphäre und empathische Lehrkräfte.
  • Nutze gegebenenfalls Probestunden, um herauszufinden, ob der Kurs für dein Kind geeignet ist.
  • Wenn dein Kind sicherer geworden ist, kannst du Einzelstunden mit einem späteren Gruppenkurs kombinieren.

📍 Fazit: Ist Privatunterricht das Richtige für dein Kind?

Einzelunterricht ist eine tolle Möglichkeit für Kinder, die in der Gruppe untergehen, ängstlich sind oder einfach mehr Zuwendung benötigen. Auch wenn er mit höheren Kosten verbunden ist, kann er den entscheidenden Unterschied machen und zu einem sicheren und freudvollen Umgang mit dem Wasser beitragen.
Wenn du überlegst, ob Einzelstunden das Richtige für dein Kind sind, sprich mit einem erfahrenen Schwimmlehrer:in in deiner Nähe.